Schwarzkopf BRD

Wenn uns die Schule nicht für das Leben vorbereitet, dann recherchieren wir selber und machen Geschichtsunterricht von unten. Wir holen uns Inspiration aus der Schwarzen Widerstandsbewegung in den USA nach Berlin. Was würde Malcolm X sagen, wenn er heute ein Berliner wäre? Was würde er dazu sagen, dass über ein Jahrzehnt Neonazis deutschlandweit morden, Opfer zu Tätern gemacht werden – und es will niemand etwas gewusst haben? Wir brechen das Schweigen und nennen das Problem beim Namen: Rassismus.

Künstlerkollektiv // Jamil Dishman, Mohammed Rmeih, Passar Salam

AUFFÜHRUNG
Samstag 20.09.2014 um 19 Uhr
Beim Festival Rock gegen Rechts
Alte Eisengießerei
Frankenstraße 61
Stralsund

Was sagt die Presse dazu?
“Kritische Überprüfung überlieferter Geschichte und Kultur ist in Schulen bis heute unerwünscht, so eine These des Theaterkollektivs Festiwalla. (…) Als ‘Geschichtsunterricht von unten’ spielt das Regiestück (…) die Frage durch: Was würde (…) Malcolm X heute dazu sagen? Dem Regiekollektiv fielen bei der Recherche die Analogien zwischen dem amerikanischen Rassismus und den Morden der rechtsradikalen NSU geradezu vor die Füße.”TAZ

“Mit Rhythmus, Humor und Wut werden Fakten über die Verstrickungen von V-Männern, Geldern des Verfassungsschutzes und rechtsextremen Umtrieben auf die Bühne gebracht. (…) Und der Saal tobt, als ein schwarzer Schauspieler aufsteht und auf englisch sagt: ‘I have a dream – once to be legal in Germany. Becaus I’m illegal.’ Mich überzieht eine Gänsehaut. Hier verwischen die Grenzen zwischen Realität und Theater.”SPIELART

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