Unser Theater

















Hier erfahrt ihr alles über das Theater und die Macher. Ihr könnt euch unsere Philosophie des Ganzes zu Gemüte führen. Aber auch die Entstehung betrachten. In dem Bereich Förderer findet ihr unsere Sponsoren und den Förderverein STiC-er Theater e.V.

Entstehung

Blickt man auf die Entstehungsgeschichte des STiC-er Theaters (mittlerweile auch Standort des Theaterpädagogischen Zentrums Mecklenburg-Vorpommern / TPZ M-V und Träger der Jugendkunstschule der Hansestadt Stralsund) zurück, so fallen einem folgende Eckdaten ein:

Begonnen hatten wir als Schultheatergruppe. 1984 wurde das STiC-er Theater (Schultheater im Club) ins Leben gerufen, was später als Verein eintragen wurde.

1993 bekam das Theater den Auftrag des Landesverbands Spiel & Theater M-V e.V., ein TPZ für Mecklenburg Vorpommern aufzubauen.
Seit 1998 ist die Jugendkunstschule Stralsund in freie Trägerschaft des STiC-er Theaters e.V. übergegangen.

Somit hat sich innerhalb weniger Jahre das Kursangebot durch die Sparten Tanz, Bildende Kunst und Medien erheblich vergrößert.

Eine Erweiterung der Räumlichkeiten ist auf Grund der großen Nachfrage mittlerweile notwendig geworden. Für diesen Zweck wurde ein Nachbargebäude der Eisengießerei um- und ausgebaut.

Unsere Arbeit

Die Arbeit in der Jugendkunstschule im TPZ M-V (Theaterpädagogisches Zentrum Mecklenburg Vorpommern) soll Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Autonomie, Selbständigkeit und soziale Handlungsfähigkeit ermöglichen.
Die Förderung ihrer eigenen schaffenden Kreativität steht bei uns an erster Stelle. Dafür realisieren wir die Rahmenbedingungen.

Die Interdisziplinarität zwischen den künstlerischen Fächern, welche der Ästhetik des zeitgenössischen Theaters entspricht, wird durch das vielseitige Projekt- und Kursangebot gesichert. Auch der Einblick in künstlerische Berufe wird somit ermöglicht.

Dennoch liegt der Schwerpunkt des TPZ natürlich nach wie vor im Theaterbereich. Da stellt sich die Frage, warum es wichtig ist, Theater mit Jugendlichen zu machen. Ist das heute noch zeitgemäß?

Der griechischen Sage nach konnte der Riese Antäus besiegt werden, wenn er in der Luft hing; sobald er jedoch die Erde berührte, erhielt er wieder Kraft.
Auch das Theater erhält seine Kraft aus der Tiefe, von unten.
Wir nutzen diese Kraft, indem wir mit und für junge Leute aus unserer Stadt und Region Theater machen. Sie bilden den Boden, auf den sich unsere zukünftige Gesellschaft aufbaut. Insofern ist deren Theater immer auch als Sprachrohr zu verstehen, welches man wahrnehmen sollte.

Unser Theater ist daher auch politisch. Es lebt von der engen Beziehung zwischen Schauspielern und Zuschauern. Dies setzt eine gemeinsame Sprache, gemeinsame Interessen, ein gemeinsames Leben voraus. Gerade heute, im Zeitalter der Globalisierung, ist diese Fähigkeit „des Teilens“ Voraussetzung für eine friedliche Zukunft.

In diesem Sinne wünschen wir allen Teilnehmern eine schöne Spielzeit.




Wir und die Welt