Der Weltuntergang

Soyfers erstes Stück „Der Weltuntergang“ oder „Die Welt steht auf kein‘ Fall mehr lang“ wurde im Frühsommer 1936 uraufgeführt und bereits am 11.07.1936 zum letzten Mal gespielt.
Es zeigt die Menschheit vor der Apokalypse, der Zerstörung der Welt durch einen Kometen – die gewaltsame Unterdrückung revoltierender Massen und die Verblendung, in der die Menschen auf den Weltuntergang warten, werden dargestellt.

Der Komet schließlich bringt es nicht übers Herz, die Erde zu zerstören, was dem Stück einen eigentlich positiven Ausgang beschert, gleichzeitig aber auch die folgenlose Unverbesserlichkeit und Dummheit der Menschheit betont.

Vineta

1937 schrieb Jura Soyfer „Vineta“. Dort entfernt er sich von allen Traditionen des Volksstücks und zeigt eine Absurdität von Handlung und Sprache, die unweigerlich dem Abgrund und der Vernichtung entgegensteuert. Thematisiert werden der Protest gegen Umstände, die als unveränderlich angesehen werden, und das „Nicht-wissen-wollen“. Vineta ist eine Warnung vor dem Krieg und vor Illusionen, die erzeugt werden, um Menschen zu unterdrücken.
(www.wikipedia.org)

Die Kellerfalle

Ein komisches Nachtstück.
Um in die Zimmer vom Mädcheninternat zu gelangen, müssen die Mädchen ihre Liebsten durch den Keller schmuggeln. Eine klinkenlose Kellertür wird zur Falle.

Die Paare sitzen fest. Jeder reagiert anders. Von Panik über Belustigung. Max gelangt auf den Rücken der übereinanderstehenden Mitgefangenen als einziger aus der Kellerluke ins Freie. Aber statt die Tür zu öffnen, fordert er die anderen selbstherrlich auf, sich selbst aus der Falle zu helfen. Ein frühes Stück von 1981.