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„Was ihr wollt“ nach William Shakespeare

Orsino liebt Olivia, Olivia liebt Sebastian, die eigentlich Viola ist. Viola wiederum liebt Orsino. Maria liebt Toby. Andy ist hinter Olivia und ihrem Geld her. Malte liebt sich und glaubt, dass alle ihn lieben, vor allem Olivia.

„Was ihr wollt“ ist eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Herzschmerz, Saufgelage und Intrige nach William Shakespeare.
In der ursprünglichen Fassung von 1601 spielt die Geschichte in Illyrien am Hofe des Herzogs Orsino und im Hause der Gräfin Olivia. Wir verorten die letzte und beste von Shakespeares Komödien in die Achtziger Jahre eines heutigen Stralsunds.

Figuren:

  • Orsino Herzog – Besitzer des „Herzogs Hof“;
    gespielt von Claudia Bühring
  • Olivia Graf – Model;
    gespielt von Sara Klatt
  • Viola von Kleidberg – Wohlhabendes Mädchen, dass sich als ihr Zwillingsbruder
    Sebastian ausgibt;
    gespielt von Theresa Lüdtke
  • Tobias „Toby“ Rülps – Olivias Cousin;
    gespielt von Klara Hennings
  • Andreas „Andy“ von Ritter zu Povera – Tobys Saufkumpel;
    gespielt von Annemarie Jenningkeit
  • Maria Kammer – Olivias Freundin;
    gespielt von Katharina Hayens
  • Malte Fehlflug – Olivias persönlicher Assistent;
    gespielt von Björn Bruhn
  • Valentina Meier – Im Management des „Herzogs Hof“ tätig;
    gespielt von Leonie Seekamp
  • Sebastian von Kleidberg – Violas Zwillingsbruder;
    gespielt von Björn Bruhn
  • Fabienne Optojewski – Bekannte von Toby, Maria und Andy, ehemals bei Olivia angestellt;
    gespielt von Anne-Christin Herrmann
  • Antonia Deintreu – Weggefährtin von Sebastian;
    gespielt von Leonie Seekamp
  • Der Narr – Komischer Kommentator;
    gespielt von Leonie Seekamp

Regie: Lili Derbyshire

Premiere: 22.04.2010

Der nackte Wahnsinn

Zusammengewürfelt aus den verschiedensten Gruppen der letzten Jahre zeigen die Darsteller wie es aussehen kann, wenn ein Theaterstück nicht rechtzeitig fertig wird. Die Schweißausbrüche des Regisseurs, die müden und blassen Gesichter der Darsteller.

Das Stück spiegelt das wahnsinnige, natürliche Treiben hinter einer Theaterbühne wieder.

Noch 24 Stunden bis zur Premiere von „Nackte Tatsachen“. Es ist Generalprobe und Regisseur Lloyd Dallas ist mit seinen Nerven am Ende. Die Türen im Bühnenbild klemmen, die Requisiten sind nicht am rechten Ort und die Darsteller hadern mit ihrem Text. „Nackte Tatsachen“ ist eine turbulente Boulevardkomödie um den reichen Hausbesitzer Philip Brent, der sich mit seiner Ehefrau Flavia auf der Flucht vor der Steuerfahndung in’s eigene Haus schleichen muss, seine Haushälterin Mrs. Clackett, die sich auf einen ruhigen Fernsehnachmittag freut, um Roger Tramplemain – den Angestellten einer Maklerfirma -, der das vermeintlich leer stehende Haus mit seiner Freundin Vicki für ein Schäferstündchen nutzen will, sowie um einen Einbrecher, der in dem ganzen Trubel seine Tochter wieder findet, und um einen Ölscheich, der gar keiner ist.
Doch was unter Zeitdruck geprobt wurde, droht kurz vor der Premiere im Chaos zu versinken. Nur mit Mühe erreicht das Ensemble das Finale des ersten Aktes. Und dabei bleibt es auch. Denn mehr als den ersten Akt von „Nackte Tatsachen“ bekommt der Zuschauer von „Der nackte Wahnsinn“ nicht zu sehen. Dafür aber gleich dreimal.

Regie: Daniel Során

Regieassistenz: Sebastian Standke

Premiere: 30.03.2007

Eine kreuzgefährliche Fahrt

Eine Koproduktion des Regenbogen e.V. und des STiC-er Theaters.

Was macht ein katholischer Pfarrer auf hoher See?
Sind Jim Beam, Johnny Walker und Jack Daniels befreundet?
Und sind blinde Passagiere tatsächlich blind?

Fragen, mit denen sich Robert und Marco konfrontiert sehen, als sie sich zu einer Kreuzfahrt entschließen. Viel zu spät merken die beiden, dass sie doch dem komischen Gefühl von Robert hätten vertrauen sollen und die Reise besser nicht angetreten wären! Und auch Leon, der beste Freund von Marco, der die beiden begleitet und Robert den letzten Nerv raubt, macht die Reise nicht schöner…
Letztendlich stellt sich den beiden die Frage, ob sie ihr eigentliches Vorhaben auf dieser Schifffahrt umsetzen können.

Der Regenbogen e.V. möchte mit dieser Komödie zeigen, dass Schwule mit den gleichen Sorgen und Nöten konfrontiert sind wie andere Menschen, und dass der Kampf um Gleichberechtigung noch lange nicht gewonnen ist.

Regie: Regenbogen e.V.

Premiere: 14.10.2005