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Tintenblut

Das Stück „Tintenblut“ basiert auf dem zweiten Teil der Tintenwelt-Trilogie von Cornelia Funke.

15 Darsteller des STiC-er Theaters im Alter von 12 bis 18 Jahren nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in die fantastische Tintenwelt.

Über zehn Jahre ist es her, dass Staubfinger, der König über Feuer und Flamme, aus seiner Welt gerissen wurde. Endlich ist es soweit: Es gelingt ihm mit Hilfe des Vorlesers Orpheus, in die Tintenwelt zurückzukehren. Farid und Meggie ahnen, dass er dort in Gefahr ist und folgen ihm, um ihm zu helfen. Sie treffen auf alte Bekannte und lernen die Spielleute kennen, die Staubfinger im Kampf gegen den spitzzüngigen, bösen Natternkopf unterstützen.

Doch auch Basta treibt wieder sein Unwesen und entführt Mo in die Tintenwelt. Verzweifelt versuchen Elinor und Resa in die Tintenwelt zu gelangen, um Mo und die Kinder zurückzuholen.

Durch den intriganten Rußvogel fällt Mo in die Hände des bösen Natternkopfs. Wird es ihnen gelingen, ihn zu befreien und in ihre Welt zurückzukehren?

Regie: Manuela Morlok und Judith Rohrbeck

Premiere: 25.09.2009

Räuber! – nach Friedrich Schiller

Das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller ist weltbekannt. Der Konflikt zweier unterschiedlicher Brüder steht im Zentrum des Stücks.


Auf der einen Seite steht Karl Moor, ein Student, der ein sehr chaotisches Leben an der Universität führt. Auf der anderen Seite steht sein intriganter, jüngerer Bruder Franz, der sich von seinem Vater benachteiligt und ungeliebt fühlt. Franz vergiftet die Gefühle des alten Vaters für seinen Sohn Karl, so dass er sich von diesem abwendet. Diese Zurückweisung führt letztendlich dazu, dass Karl eine Gruppe von Gesetzlosen um sich schart und sich der Obrigkeit mit Waffengewalt widersetzt. Sein Herz schlägt für die Armen.

Doch was wäre, wenn die beiden Hauptfiguren nicht Brüder, sondern Schwestern wären?

In der STiC-er Version heißen die Geschwister Karla und Franziska. Die Inszenierung konzentriert sich auf die Beziehung der beiden Schwestern und ihre charakterliche Verschiedenheit. Karla ist ehrlich, äußerst emotional und sehr beliebt. Franziska hingegen sucht nach der mütterlichen Liebe und will das ganze Erbe für sich. Beide sind einsam.

Noch eine andere Frage stellt sich: Nimmt das Publikum Habgier und Gewalt anders auf, wenn sie von jungen Frauen vollzogen wird?

Die Textfassung ist auf das Wesentliche reduziert. Musik und spannungsvolle Bilder treten an die Stelle langer Dialoge. Das Bühnenbild ist relativ abstrakt: Es ist in Schwarz und Weiß gehalten mit Schattenwänden für die Geister, die Franziska auf Grund ihres schlechten Gewissens heimsuchen.

Die zehn Schauspieler sind zwischen 12 und 18 Jahre alt. Nach „Herr der Fliegen“ und „Peer Gynt – fast forward“ ist „Räuber! – nach Friedrich Schiller“ ihre dritte gemeinsame Produktion.

Regie: Manuela Morlok

Premiere: 26.06.2009

Peer Gynt – fast forward

Ein Stück für Leute ab zehn Jahren von Thomas Birkmeir nach Henrik Ibsen.

Er ist ein Kindskopf, dieser Peer Gynt, ein Träumer und er erfindet unglaubliche Geschichten. Peers fantastische „Anderwelt“ beginnt im Kopf und wird auf seiner Reise durch die Welt zur Realität.

Diese von Thomas Birkmeir gestaltete Fassung nach verschiedenen norwegischen Märchen, die auch Ibsens Stück zugrunde liegen, ist eine Ode an die Fantasie, den Entdeckergeist und den jugendlichen Mut. Und es ist ein Stück über das Erwachsenwerden und die Liebe.

Zehn Jugendliche des STiC-er, die bereits mit „Herr der Fliegen“ gemeinsame Bühnenerfahrung sammeln konnten, erzählen gemeinsam die Geschichte von Peer. Dabei schlüpfen sie immer wieder in neue Rollen und nehmen das Publikum mit auf Peer Gynts Weg zum Erwachsenwerden.

Regie: Manuela Morlok

Premiere: 16.05.2008